Bildquelle: Pressefoto Innogy

Der 13. Dezember (2017) war sicherlich nicht der Tag der Versorger. Vor allem Innogy (WKN: / ISIN: DE000A2AADD2) hatte heftig zu leiden – zu Recht. Denn die RWE-Öko-Tochter, an der die Mutter noch rund 77 Prozent der Anteile hält, überraschte den Kapitalmarkt mit einer Gewinnwarnung.

innogy-Chart:

Dabei senkte das Management den Zielwert für den Betriebsgewinn (Ebit) im laufenden Jahr von 2,9 auf 2,8 Milliarden Euro. Dies sind zwar „nur“ 100 Millionen Euro weniger, allerdings hatte Innogy erst vor Monatsfrist die „alten“ Ziele bestätigt. Daher schickten die Marktteilnehmer die Innogy-Aktie um stolze 13 Prozent in den Kurs-Keller.

Ein Beitrag von Wolfgang Raum von

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Innogy

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