Bildquelle: Pressefoto ABB

Beim Schweizer Industriekonzern und Siemens-Konkurrenten ABB (WKN: / ISIN: CH0012221716) tut sich in diesen Tagen einiges. Das Unternehmen baut Sparten um und tut sich mit Joint-Venture-Partnern zusammen. Während der kurzfristig Geld kostet, sollen sich die Maßnahmen in Zukunft auszahlen.

Konkret geht es um die Trennung von verschiedenen Aktivitäten im Bereich Engineering, Procurement, Construction (EPC). Laut ABB-Angaben betreffen die Maßnahmen für den Abschluss der Neuausrichtung des EPC-Geschäfts drei von vier Divisionen. Die entsprechenden werden das ABB-Ergebnis im vierten Quartal 2017 mit 150 Mio. US-Dollar belasten. Dafür macht die „Next-Level“-Strategie, mit der ABB die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen will, auf diese Weise Fortschritte.

ABB-Chart:

Zwar ergeben sich aus der Neuausrichtung des EPC-Geschäfts negative Einmaleffekte, die Vontobel-Analysten konzentrieren sich allerdings weiterhin auf die Dynamik bei den Basisaufträgen. Hier könnte aus Analystensicht ein Wendepunkt auftreten. Eine weitere Konjunkturverbesserung sei wahrscheinlicher geworden. Dies wird laut Analysteneinschätzung angesichts der niedrigeren Kostenbasis schließlich Auftragswachstum, Umsatzwachstum und Profitabilität steigern. Somit würden derzeit die Voraussetzungen für eine solide Erholung im Jahr 2018 entstehen. Es bleibt aber im Fall der ABB-Aktie erst einmal bei einem “Hold”-Rating und einem Kursziel von 25,50 CHF.

Anleger, die auf eine Kursrallye der ABB-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Notierungen des SMI-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte  auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten die Gelegenheit auf fallende Kurse der ABB-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto ABB

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