[ad#Google Adsense L-rechts]Die Aktienmärkten zeigten sich zum Wochenstart zwar weiterhin optimistisch, dennoch bleibt das Sorgenkind Euro Gesprächsstoff an allen Märkten. Dabei sorgen alle PIGS-Staaten für mehr oder minder schlechte Nachrichten. Den Anfang machte . Hier wurde heute seitens Eurostat bekannt, dass die Neuverschuldung im vergangenen Jahr tatsächlich bei 15,4 Prozent der griechischen Wirtschaftsleistung gelegen hat. Dieser Wert liegt deutlich über der bisher genannten Zahl von 13,6 Prozent. So schlecht die Lage auch ist, alleine würde sie Europa nicht groß belasten. Dagegen sorgen heute Berichte wonach nun auch auf die EU-Nothilfe schielen für Verunsicherung bei der Gemeinschaftswährung. Sie fällt auf rund 1,36 Dollar. Gegenüber dem Schweizer Franken gibt der Euro ebenfalls nach, auf derzeit knapp 1,34 CHF.

DAX erreicht neues Jahreshoch

Der DAX konnte heute bei rund 6.813 Punkten ein neues Zwei-Jahres-Hoch erreichen. Am Ende schloss der DAX bei 6.790,17 (+0,82 Prozent) fester. Größter Gewinner war heute mit Abstand die . Zugewinne von mehr als 6 Prozent begründeten sich auf einem , wonach VW seine MAN-Anteile an Scania weiterreichen könnte, um diese als neue Mutter seiner Lkw-Sparte zu initialisieren. Dazu müsste VW aber auch erst seinen Scania-Anteil von derzeit 46 Prozent weiter erhöhen. Anschließend könnte MAN dann mehrheitlich übernommen werden. Der Markt sieht diesen Plan durchaus positiv. Auch VW-Vorzüge legten heute deutliche 2,3 Prozent zu.

Am Ende des DAX fanden sich Fresenius, Infineon und Siemens mit Abschlägen von rund einem dreiviertel Prozent. Besonders standen im Vorfeld der morgigen Zahlen ganz besonders im Fokus. Sollte Infineon seine Prognosen tatsächlich erreichen, steht nämlich einem weiteren Kursanstieg nichts mehr im Wege.

Intercell und bwin treiben ATX

Die generell gute Stimmung war heute auch in Wien zu spüren. Der ATX gewann bis zum Abend 1,15 Prozent hinzu und schloss bei 2.706,85 Punkten. Größte Gewinner waren der Pharmakonzern Intercell und der Glückspielkonzern bwin. Beide Titel konnten sich ohne neue Nachrichten von den Abschlägen der vergangenen Wochen erholen und mehr als 3 Prozent zulegen.

Am Ende des Index standen Aktien von mit einem Minus von 1,1 Prozent. Im Vorfeld der morgigen Zahlen nahmen zahlreiche Anleger bereits Gewinne mit. EVN gaben angesichts der laufenden Kapitalerhöhung ebenfalls rund ein Prozent nach.

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SMI: Richemont dominiert erneut Geschehen

Auch in Zürich herrschte zu Wochenbeginn gute Laune vor. Der SMI schloss bei 6.562,15 Punkten (+0,87 Prozent). Größter Gewinner war erneut der Luxusgüterkonzern . Nach den überraschend guten Zahlen vom Freitag, folgten heute einige positive Analystenkommentare. Am Ende gewann die 2,3 Prozent auf 54,80 CHF.

Daneben legten auch Holcim, Novartis und Roche deutlich über ein Prozent zu. Einziger Verlierer war zu Wochenbeginn Swisscom. Allerdings hielten sich die Abschläge mit -0,1 Prozent in Grenzen.

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