Bildquelle: markteinblicke.de

Es war ein kleiner Schock für viele Anleger, als (WKN 865985) im Weihnachtsquartal bei den iPhone-Verkäufen unter den Markterwartungen geblieben war. Immerhin wurde damit eine Sättigung des Marktes für hochpreisige Smartphones und eine abnehmende Nachfrage nach dem mit Abstand wichtigsten Produkt des Apfelunternehmens verknüpft. Inzwischen scheint der Schock jedoch verdaut worden zu sein, obwohl Starinvestor Carl Icahn seine Forderung nach weiteren Aktienrückkäufen zurückgezogen hat.

Satte 51 Millionen iPhones konnte Apple zwischen Oktober und Dezember absetzen. Vor einem Jahr waren es noch 47,8 Millionen verkaufte Modelle. Allerdings lagen die Analystenerwartungen mit 54,7 Millionen deutlich höher. Nach dieser enttäuschenden Meldung verlor die Apple-Aktie in wenigen Tagen knapp 10 Prozent. Wenn es also schon bei den iPhone-Absätze nicht ganz so toll lief, hätte man annehmen können, dass damit der Druck auf Apple-Chef Tim Cook gestiegen wäre, doch noch Carl Icahns Wunsch nach einer Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms in diesem Jahr um weitere 50 Mrd. US-Dollar zu entsprechen.

In gewisser Weise ist Apple diesem Wunsch doch noch nachgekommen. Denn allein in den vergangenen zwei Wochen wurden Aktien im Volumen von 14 Mrd. US-Dollar zurückgekauft – auch ein Grund, warum Icahn seine Forderung nun zurückgezogen hat und es auf der Hauptversammlung nicht zum Showdown mit Tim Cook kommen wird. Der andere Grund liegt darin, dass die Aktionärsberatung ISS den anderen Anteilseignern empfohlen hat, Icahns Forderung abzulehnen.

Während Carl Icahn damit in Sachen weitere Aktienrückkäufe vorerst Ruhe geben dürfte, werden sich die Anleger wieder mehr möglichen Produktinnovationen aus dem Hause Apple widmen müssen. Zuletzt war beispielsweise von iPhones mit größeren Bildschirmen die Rede – ein Bereich, den Apple in der Vergangenheit kampflos Konkurrenten wie (WKN 881823) überlassen hatte. Wer als Anleger an innovative Produkte aus dem Hause Apple und weitere Kuteigerungen der Apple-Aktie glaubt, könnte das Produkt mit der WKN ins Auge fassen.

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