Bildquelle: Pressefoto RWE

Gestern hatte RWE (WKN ) endlich die Katze aus dem Sack gelassen und Investoren darüber informiert, . Kurz gesagt: Für 2015 gibt’s fast gar nix. Ein Grund für Analysten, ihre Einschätzungen gegenüber dem Energieversorger zu überarbeiten.

Bei der Citigroup versucht man das Gute zu sehen. Demnach sei ein großer Risikofaktor für die Aktie aus der Welt. Während also das Kursziel für die RWE-Aktie von 18,00 auf 11,50 Euro nach unten gefahren wurde, wurde das Rating von „Sell“ auf „Neutral“ erhöht. Auf Analystenseite hält man RWE außerdem zugute, dass das DAX-Unternehmen Liquiditätszuflüsse erzielen und mit der Aufspaltung vorankommen würde.

Bei JPMorgan traute man sich sogar, das „Overweight“-Rating für die RWE-Aktie zu bestätigen. Die Analysten sind der Ansicht, dass die Dividendenstreichung eher als Zeichen an die Politik und weniger als Hinweis auf eine desolate Bilanz zu werten ist. Auch deshalb wurde das Kursziel gerade einmal von 16,00 auf 15,00 Euro gesenkt. Aktuell würde sich ein Kurspotenzial von mehr als 40 Prozent ergeben.

Chart: Comdirect

Mit dem Wegfall der Dividende für die Stammaktien und einer Senkung der 2015er-Ausschüttung bei den Vorzugsaktien von 1 Euro in 2014 auf nun 13 Cent, haben Anleger einen Grund weniger RWE-Aktien zu kaufen. Anleger, die sogar gehebelt auf fallende Kurse der RWE-Stammaktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN riskieren.

Melden Sie sich . Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot mit dem Namen “La-Luce Auf die Schnelle” (Wochentags) und “La-Luce D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto RWE

  • SCHLAGWORTE
TEILEN

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei