Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON

Es war der Super-GAU. In Japan. Weit weg von uns. Nicht irgendwo in Russland wie Jahrzehnte davor. Doch danach war in Sachen Energiepolitik nichts mehr so, wie es vorher war. Zumindest für viele Aktionäre von Versorger-Konzernen. Doch man sollte genau zu solchen Aktien „niemals nie“ sagen…

Ich saß damals schon im Büro. Ich hatte am Vormittag eine Abgabe, entsprechend war ich schon um 0600h in der Redaktion. Wie immer lief auf den beiden Fernsehern n-tv und CNBC. Dann schalteten beide Sender auf einen Hubschrauber, der live-Bilder von einer Welle brachte, die auf Japan zulief. Die Folgen kennen wir alle. In drei Reaktoren des Atom­kraftwerks Fukushima kam es nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 zur Kernschmelze. Radioaktive Stoffe wurden in Wahnsinns-Mengen frei, große Gebiete mussten evakuiert werden. In den nächsten Jahrzehnten werden die Aufräumarbeiten im Fokus stehen.

Bei uns in Deutschland kam es – wir wollen an dieser Stelle nicht über den (Un)Sinn sprechen – zum Atomausstieg. Merkel live. Made in Germany. Die „Dummen“ waren die Energiekonzerne, allen voran RWE (WKN ) und E.ON (WKN ). Und deren Aktionäre. Kalt erwischt? Oder haben die Konzern-Bosse einfach nur einen Trend verpennt, der auch ohne Fukushima gekommen wäre? Die Antwort darauf ist sicherlich ein „ja“ – nur damit verbunden ist auch ein „ja – aber nicht solo schnell“. Heute in 2016 sind Versorger-Aktien wohl kaum noch als „defensive Wert“ an der Börse zu bezeichnen. Die beiden folgenden Charts sagen es klar auf:

Bitter für einen RWE-Aktionär. Auch dieser Chart, diesmal E.ON:

Nun – die beiden Konzerne geben sich Mühe, sich für die Zukunft zu positionieren. Es braucht aber wohl (lange) Zeit. Wer diese erst einmal nicht als Aktionär mitmachen möchte, der sollte sich mit dieser folgenden Aktienanleihe beschäftigen. . Unsere aktuellen News und Einschätzungen finden Sie derweil natürlich für und auf markteinblicke.de.

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Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON

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