Bildquelle: Pressefoto Novartis

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis (WKN ) hatte zuletzt unter anderem mit Sonderbelastungen, dem starken US-Dollar, der Konkurrenz durch Nachahmerprodukte und ganz besonders den Problemen im Geschäft mit der Augenheilkunde Alcon zu kämpfen. Am Dienstag fiel der Aktienkurs jedoch aus einem andere Grund.

Die Novartis-Aktie gehörte mit deutlichen Kursverlusten zu den größten Verlierern im schweizerischen Leitindex SMI. Zuvor hatten die Citigroup-Analysten das Rating für die Papiere von „Buy“ auf „Neutral“ geändert und das Kursziel von 110,00 auf 79,00 Schweizer Franken zusammengestrichen. Grund sind erwartete Strafzahlungen in Zusammenhang mit Untersuchungen der US-Behörden wegen Bestechungsvorwürfen.

Chart: Comdirect

Novartis hat Investoren zuletzt nur wenig Freude bereitet. Im Vergleich zu den 2015er-Höchstständen hat die Aktie inzwischen etwas mehr als 30 Prozent an Wert verloren. Damit sind die Papiere deutlich günstiger geworden, so dass Anleger auf dem aktuellen Kursniveau aber auch wieder über einen Einstieg nachdenken können. Schließlich kommt das 2017er-KGV mit 12,5 inzwischen sehr moderat daher.

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