Bildquelle: Pressefoto Drillisch

Das Telekommunikationsunternehmen Drillisch (WKN ) konnte bereits mit den vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal auslösen. Die gestern veröffentlichten endgültigen Zahlen bestätigen dies und zeigen, dass der Umbau bei Drillisch eine große Baustelle bleibt. Doch die Zukunft ist durchaus rosig!

Zwar wurde der Umsatz von 99,2 Mio. Euro auf 173,4 Mio. Euro gesteigert, doch unter dem Strich blieb aufgrund des Umbaus (Stichwort: The Phone House) nur ein Nettogewinn von 7,5 Mio. Euro, gegenüber 15,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Operativ konnte Drillisch aber durchaus überzeugen, denn sowohl Teilnehmeranzahl als auch Umsatz pro Kunde stiegen deutlich an. Der durchschnittliche Rohertrag je MVNO-Kunde (AGPPU) ist mit 7,32 Euro trotz des starken Wachstums in den vergangenen beiden Quartalen verbunden mit Tarifangeboten, die in den ersten 6 bzw. 12 Monaten eine deutliche Grundgebühr-Reduzierung beinhalten, sowohl gegenüber dem vierten Quartal 2015 (Q4 – 2015: 7,28 Euro) wie auch dem Vorjahres Quartal (Q1-2015: 7,23) nochmals leicht gestiegen.

Entscheidender ist jedoch der Blick in die Zukunft. Für die Jahre 2016 und 2017 plant der Vorstand mit einem weiteren Anstieg des MVNO-Kundenbestandes und damit einhergehend mit einer Fortsetzung der positiven Unternehmensentwicklung. Für 2016 wurde daher die EBITDA Prognose von 115 bis 120 Mio. Euro (2015: 105,6 Mio. Euro) bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2017 plant Drillisch mit einer weiteren Steigerung des EBITDA um circa 40 Prozent auf dann 160 bis 170 Mio. Euro.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Charttechnisch belastet der Abstand zur 200-Tage-Linie weiterhin die Stimmung. Bei den Analysten sorgt die Drillisch-Aktie für Uneinigkeit. Während Equinet nach den endgültigen Zahlen das Rating „Neutral“ mit Kursziel 41 Euro bestätigte, ist das Bankhaus Lampe („Kaufen“, Kursziel: 50 Euro) deutluch optimistischer. Eindeutig skeptisch ist dagegen Hauck & Aufhäuser („Sell“, Kursziel: 31 Euro).

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Bildquelle: Drillisch

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