Bildquelle: Pressefoto worldsteel / Seong Joon Cho

Schon vor Wochen hatten die Aussichten auf eine Konsolidierung am europäischen Stahlmarkt und eine mögliche Fusion der Stahlgeschäfte von thyssenkrupp (WKN: / ISIN: DE0007500001) und Tata Steel geweckt. Nun sind sie wieder zurückgekehrt.

Wie das „Manager-Magazin“ berichtet, könnten beide Seiten schon in wenigen Wochen eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen. Demnach sollen die jeweiligen europäischen Stahlaktivitäten in ein Gemeinschaftsunternehmen eingebracht werden, an dem thyssenkrupp und Tata Steel die Hälfte der Anteile halten. Am Donnerstag hatten thyssenkrupp-Anleger einen weiteren Grund zur Freude.

Die JPMorgan-Analysten haben aufgrund der zuletzt unerwartet robusten Stahlpreise ihre Gewinnschätzungen für die europäische Stahlindustrie erhöht. Dabei ist thyssenkrupp der bevorzugte Branchenwert. Ein Grund, warum das Kursziel für die thyssenkrupp-Aktie von 21,60 auf 22,80 Euro nach oben geschraubt wurde, während das „Overweight“-Rating bestätigt wurde. Angesichts schwindender Kurstreiber wurden die Papiere jedoch von der „Analyst Focus List“ gestrichen.

Chart: Ariva

Eine Konsolidierung am europäischen Stahlmarkt dürfte jedoch für neue Kursimpulse sorgen. Zudem hat die thyssenkrupp-Aktie die 200-Tage-Linie überwunden und damit für neues Kurspotenzial gesorgt.

Quelle:

Da sich außerdem angesichts von Dividendenrenditen von knapp über 1 Prozent deutlich attraktivere Dividendenwerte finden lassen, bietet es sich an, mithilfe von Hebelprodukten auf die thyssenkrupp-Aktie zu setzen.

Melden Sie sich . Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot mit dem Namen “La-Luce Auf die Schnelle” (Wochentags) und “La-Luce D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto worldsteel / Seong Joon Cho

  • SCHLAGWORTE
TEILEN

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
0 Kommentatoren
Börsenrückblick: Nach dem Brexit wird die Baisse für die Deutsche Bank immer schlimmer | Meine Privaten Finanzen Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
trackback

[…] Auch wenn es bei den jüngsten Umfragen sehr knapp zuging, hatten die Finanzmärkte auf einen Verbleib Großbritanniens in der EU gesetzt. Nach dem Schock-Ergebnis gilt es nun herauszustellen, dass sich die Welt weiterdreht. Vor allem, wenn es um das Projekt europäische Superbörse geht. Aus diesem Grund waren die Deutsche Börse und die London Stock Exchange gleich bemüht zu beschwichtigen. Mehr dazu hier. Schon vor Wochen hatten die Aussichten auf eine Konsolidierung am europäischen Stahlmarkt und eine mögliche Fusion der Stahlgeschäfte von thyssenkrupp und Tata Steel Anlegerfantasien geweckt. Nun sind sie wieder zurückgekehrt. Unsere Einschätzung dazu hier. […]

wpdiscuz