Bildquelle: Pressefoto Vestas

Der dänische Windkraftanlagenbauer Vestas (WKN: / ISIN: DK0010268606) überzeugte Investoren zuletzt mit den Zahlen zum zweiten Quartal und einer angehobenen Prognose derart, dass es sogar ausreichte, die Aktie des deutschen Konkurrenten Nordex (WKN: / ISIN: DE000A0D6554) zu beflügeln.

Wenn es jedoch um die Frage geht, welche Aktie besser ist, dürften die Dänen derzeit die Nase vorne haben. Zwar ist die im TecDAX gelistete Nordex-Aktie angesichts eines 2017er-KGV von 17 ein wenig günstiger als die Vestas-Papiere (2017er-KGV: 18), dafür spricht der Trend für Vestas. Während die Vestas-Aktie ihre langjährige Kursrallye zuletzt in einem gesteigerten Tempo fortgesetzt hat, legten die Nordex-Papiere seit Anfang 2016 eine längere Pause ein. Aus Sicht der wurde zwischenzeitlich sogar ein „Short“-Signal generiert.

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Vestas eilt dagegen von einem Erfolg zum anderen. Für das Gesamtjahr 2016 traut sich das Unternehmen nun Umsatzerlöse von mindestens 9,5 Mrd. Euro zu, nachdem bis zuletzt lediglich ein Wert von mindestens 9,0 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden war. Die bereinigte EBIT-Marge wird bei mindestens 12,5 Prozent gesehen (zuvor: mindestens 11,0 Prozent). Darüber hinaus dürfen sich Investoren über ein Aktienrückkaufprogramm freuen. Bis zum Ende dieses Jahres sollen insgesamt rund 400 Mio. Euro für Aktienrückkäufe ausgegeben werden.

Die starke Kursperformance der Vestas-Aktie hat nun sogar dazu geführt, dass der Titel ab 19. September in den STOXX Nordic 30 Index aufgenommen wird. Dort tummeln sich die wichtigsten Aktien Skandinaviens. Wer daher von einer anhaltenden Kursrallye der Vestas-Aktie überzeugt ist, setzt mithilfe von überproportional auf einen positiven Kurstrend.

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Bildquelle: Pressefoto Vestas

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