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Die Börsen zeigen sich weiter von ihrer gutgelaunten Seite. Vor allem die Wall Street überzeugte zuletzt durch eine überraschend robuste Stärke. Offenbar wird US-Präsident Trump weiterhin zugetraut, die US-Wirtschaft voranzubringen. In diesem Umfeld konnten auch die deutsche Börsen zulegen, wenngleich neue Rekordhochs im DAX weiterhin noch nicht erreicht wurden.

Da bietet es sich an, einmal in die zweite bzw. dritte Reihe des Frankfurter Marktes zu schauen. Der Nebenwerteindex SDAX hat erstmals die Marke von 10.000 Punkten erreicht. Die Nebenwerte profitieren dabei vom Nachholbedarf dieses Segments. Zudem sind gerade im MDAX und SDAX viele Weltmarktführer zu finden, die von Anlegern in der Breite noch immer nicht ins Depot genommen wurden.

Deutschland

Von den drei großen DAX-Automobilwerten hat sich Daimler zuletzt am schwächsten entwickelt. Während sich nun sowohl die Schwaben als auch BMW und Volkswagen über gute Absatzzahlen in Europa freuen konnten, sammelte die Daimler Pkw-Marke Mercedes-Benz extra Punkte. Mehr dazu hier.
Bei Volkswagen konnte man sich zuletzt über die Fortschritte bei der Aufarbeitung des Abgasskandals freuen. Außerdem eroberten die Wolfsburger 2016 die Weltmarktspitze mit mehr als 10 Millionen verkauften Autos. Allerdings fiel der 2017er-Jahresauftakt gehörig ins Wasser. VW hatte für den Monat Januar gegenüber dem Vorjahreszeitraum konzernweit einen Absatzrückgang um 4,0 Prozent auf 813.700 Fahrzeuge ausgewiesen. Unsere Einschätzung dazu hier.

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Der Frankfurter DAX hielt sich weiter stabil

Bei der Deutschen Telekom durfte man angesichts der Erfolge bei der US-Mobilfunktochtergesellschaft T-Mobile US erneut die Korken knallen lassen. Das dritte Jahr in Serie wurde am US-Mobilfunkmarkt ein unübertroffenes Wachstum bei den Umsätzen und Kundenzahlen präsentiert. Mehr dazu hier.
Mit der Einigung im Vergütungstarifstreit hat sich Lufthansa etwas Luft verschafft, mehr aber auch nicht. Schließlich bleiben in den Gesprächen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit weitere offene Tarifthemen. Ganz zu schweigen von den anderen Herausforderungen für die Kranich-Airline. Mehr dazu hier.

International

Es dürfte die Übernahmestory des Jahres werden: Seit wenigen Tagen ist offiziell, dass der US-Autoriese General Motors sein Europageschäft mit Opel und Vauxhall an den französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën verkaufen möchte. Zumindest befindet man sich in Verhandlungen. Doch ehrlicherweise könnte der Zeitpunkt für eine solche Transaktion kaum schlechter gewählt sein. Mehr dazu hier.
Es ist gar nicht so lange her, dass Anleger davon geträumt haben, dass es mit Apple ein börsennotiertes Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Bio. US-Dollar geben könnte. Die rückläufigen iPhone-Verkäufe bereiteten diesen Träumereien ein Ende. Jetzt darf jedoch wieder geträumt werden. Unsere Einschätzung dazu hier.
In einem relativ schwachen Marktumfeld gehörte die Aktie des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV am Donnerstag im Wiener Handel noch zu den Lichtblicken. OMV schaffte es 2016 knapp in die Gewinnzone und die Aktie damit dank ordentlicher Kurszuwächse in die ATX-Spitzengruppe. Mehr dazu hier.
Der österreichische Feuerwehrtechnikhersteller Rosenbauer hatte es im Geschäftsjahr 2016 nicht ganz leicht. Vor allem da wichtige Kunden aus dem Nahen Osten aufgrund niedriger Ölpreise etwas knapp bei Kasse waren. Jetzt hat das Unternehmen vorläufige Ergebnisse präsentiert.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Quartalszahlen hält uns die Berichtssaison zum vierten Quartal 2016 weiter auf Trab. In der kommenden Woche stehen u.a. Unternehmensdaten an von Covestro (Montag); Home Depot, Philips, Wal-Mart (Dienstag); Airbus, Bayer, Fresenius, FMC, HP (Mittwoch); AXA, Henkel, ProSiebenSat.1 (Donnerstag); BASF (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Montag
08:00 DE Erzeugerpreise (Januar)
16:00 EU Verbrauchervertrauen (Februar)

Dienstag
09:30 DE Einkaufsmanagerindex Dienste (Februar)
09:30 DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe (Februar)
10:00 EU Einkaufsmanagerindex Dienste (Februar)
10:00 EU Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe (Februar)
10:00 EU Einkaufsmanagerindex Gesamt (Februar)

Mittwoch
10:00 DE ifo-Geschäftsklima (Februar)
11:00 EU Verbraucherpreise (Januar)
16:00 US Verkauf bestehender Häuser (Januar)
20:00 US Fed Minutes vom 1. Februar 2017

Donnerstag
08:00 DE BIP (Q4)
08:00 DE GfK Konsumklima (März)
14:30 US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Vorwoche)
15:00 US FHFA Hauspreisindex (Dezember)

Freitag
16:00 US Verbrauchervertrauen Uni Michigan (Februar)
16:00 US Neubauverkäufe (Januar)

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