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In der vergangenen Woche stand im DAX einmal mehr der Kampf um die psychologisch wichtige 12.000-Punkte-Marke im Fokus. Nach einem wenig erfreulichen Wochenstart sorgte die EZB dafür, dass der Wochenausklang wesentlich erfreulicher ausfiel.

Warten wir ab, ob in der kommenden Woche die US-Notenbank Fed dafür sorgen kann, dass die Wall Street ihre Rekordjagd fortsetzt und damit auch dem DAX endlich zu einem neuen Allzeithoch verhilft. Hilfreich ist dabei die anhaltend erfreuliche Entwicklung am .

Besondere Aufmerksamkeit galt in der vergangenen Woche der Aktie der Deutschen Bank. Zu Wochenbeginn stürzte diese regelrecht ab. Schuld waren die Ankündigung einer Kapitalerhöhung und die Rolle rückwärts bei der Konzernstrategie. Inzwischen hat sich die jedoch entspannt.

Deutschland

Am Automobilmarkt fürchten einige Hersteller, dass sich das Wachstum in China verlangsamen könnte. Bei Daimler muss man sich solche Sorgen derzeit offenbar nicht machen. Schließlich bleibt die Pkw-Marke Mercedes-Benz auch in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt auf Erfolgskurs. .
Während sich Evotec am Freitag dank eines positiven Analystenkommentars an die TecDAX-Spitze setzen konnte, war mit MorphoSys ein anderes deutsches Biotechnologieunternehmen das Schlusslicht. Allerdings muss man bei MorphoSys trotz enttäuschend aufgenommener Zahlen nicht allzu traurig sein. .
Nach dem jüngsten Absturz der Nordex-Aktie fragen sich Anleger, ob der TecDAX-Wert das Schlimmste hinter sich hat. Zumindest bieten sich dem Windturbinenhersteller angesichts des Vorstoßes der Erneuerbaren Energien genügend Chancen. .

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Der Frankfurter DAX nimmt sich nach runden 12.000er Marke das Allzeithoch vor

International

Viele Marktteilnehmer werden hoffen, dass aus Snap Inc. kein zweites Twitter wird. Schließlich hat der Kurznachrichtendienst nach einem fulminanten Börsenstart relativ schnell das Vertrauen der Investoren verloren. Im Fall von Snap dauerte dies sogar nur wenige Tage. .
Schokoladenhersteller wie das Schweizer Unternehmen Lindt & Sprüngli haben es derzeit mit einem schwierigen Marktumfeld zu tun. Trotzdem schafft es gerade der Produzent der beliebten Lindt-Schokohasen das Beste daraus zu machen. .
Die Aktie des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV profitierte zuletzt von der Einigung der OPEC auf eine Förderkürzung. Zudem hilft dem ATX-Unternehmen ein Sparprogramm, sich auf niedrigere Ölpreise einzustellen. Jetzt will man aber auch wieder angreifen. .
Den Leiterplattenhersteller AT&S belasten weiterhin die Anlaufeffekte im Zusammenhang mit dem Aufbau der IC-Substrat-Produktion in Chongqing/China. Zwar legte der Umsatz in den ersten neun Monaten 2016/17 um 5,3 Prozent auf 615,1 Mio. Euro zu. Doch das Ergebnis drehte von 60,2 Mio. Euro auf minus 19,7 Mio. Euro. .

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Quartalszahlen hält uns die Berichtssaison zum vierten Quartal 2016 weiter auf Trab, wenngleich die Zahl der Veröffentlichungen nachlässt. In der kommenden Woche stehen u.a. Unternehmensdaten an von UniCredit (Montag); GfK (Dienstag); Oracle, windeln.de (Mittwoch); Adobe Systems, Gerry Weber, ING Group, PAION, Lufthansa, K+S, Wacker Neuson (Donnerstag) und SAF-Holland (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Montag
15:00 US Labor Market Condition Index (LMCI) (Februar)

Dienstag
11:00 EU Erwerbstätige (Q4)
11:00 US ZEW-Konjunkturerwartungen (März)
13:30 US Erzeugerpreise (Februar)

Mittwoch
08:00 DE Nettoproduktion (Januar)
13:30 US Einzelhandelsumsatz (Februar)
13:30 US Empire State Produktionsindikator (März)
13:30 US Verbraucherpreise (Februar)
15:00 US Lagerbestände (Januar)
15:00 US NAHB Wohnungsmarktindex (März)
19:00 US Fed Zinsentscheid

Donnerstag
11:00 EU Verbraucherpreise (Februar)
13:30 US Baubeginne / Baugenehmigungen (Februar)
13:30 US Philly-Fed-Index (März)
14:30 US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Vorwoche)

Freitag
11:00 EU Handelsbilanzsaldo (Januar)
14:15 US Industrieproduktion (Februar)
15:00 US Konsumklima Uni Michigan (März)
15:00 US Index of Leading Indicators (Februar)

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