17. Juli 2018
Aktie im Fokus

Aktie im Fokus

Zufällig

Anlässlich der MDAX-DividendenAdel-Analyse wollen wir von den Börsenbloggern in einer Serie in den kommenden Tagen einen genaueren Blick auf die einzelnen Dividendenstars aus der zweiten deutschen Börsenliga werfen. Nachdem der Mannheimer Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub (WKN 579043) den Anfang gemacht hatte, geht es nun mit der Deutsche EuroShop (WKN 748020) weiter.

Die Aktie des Verkehrstechnikkonzerns Schaltbau (WKN 717030) konnte in der vergangenen Woche vom starken Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 profitieren und einen deutlichen Satz nach vorne machen. Nach einem deutlichen Überschreiten der 29-Euro-Marke ging es zuletzt aber wieder etwas nach unten. Dennoch stehen die Chancen gut, dass nun bald auch die 30-Euro-Marke fällt.

"Respekt!" kann ich nur sagen. Der Microsoft-Konzern hat es mal wieder der IT-Gemeinde gezeigt mit seiner Bilanz. Die Suchmaschinen-Jungs von Google konnten ebenfalls die Erwartungen schlagen.

Deutlich unter Druck geriet zuletzt die Südzucker Aktie (WKN: 729700 / ISIN: DE0007297004). Da war als Begründung für die Kursverluste das Auslaufen der EU-Zuckerquote zu hören. Nach der Logik: Südzucker ist ein Profiteur der EU-Zuckerquote – wenn die wegfällt, dann fällt auch der Südzucker-Aktienkurs. Was ist da dran?

Nach Volkswagen (WKN 766403) muss sich nun auch Daimler (WKN 710000) in den USA verstärkt mit Vorwürfen, bei Emissionswerten getrickst zu haben, auseinandersetzen. Allerdings scheinen sich nicht alle Marktteilnehmer deshalb sorgen um die Schwaben zu machen.

Bei Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) konnte man sich zuletzt über die Fortschritte bei der Aufarbeitung des Abgasskandals freuen. Außerdem eroberten die Wolfsburger 2016 die Weltmarktspitze mit mehr als 10 Millionen verkauften Autos. Allerdings fiel der 2017er-Jahresauftakt gehörig ins Wasser.

Seit der Short-Attacke hat sich einiges verändert. Der Nimbus von Aurelius (WKN: A0JK2A / ISIN: DE000A0JK2A8) hat einen heftigen Kratzer bekommen und der Aktienkurs hat sich in der Nähe des NAV eingependelt. Zuvor hatte er bis zu 20% darüber gelegen. Hier wird Aurelius noch etwas länger gute Geschäfte vorlegen müssen, bis sich die Restzweifel gänzlich verflüchtigt haben.

Die Schlagzeilen rund um die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) waren zuletzt durchaus positiv. Neben starken Quartalszahlen konnte das Unternehmen auch solide Verkehrszahlen und eine Einigung im Tarifstreit vermelden. Mit Blick auf die aktuelle Kursentwicklung ist die Lufthansa-Aktie aus Sicht der Point & Figure Charttechnik kaufenswert.

Schon Zum dritten Mal muss GEA (WKN: 660200 / ISIN: DE0006602006) im laufenden Jahr seine Ziele revidieren. Zuletzt hatte Firmenchef Jürg Oleas im Sommer die Prognose für den operativen Gewinn auf 600 bis 640 Millionen Euro gesenkt. Am Freitag nun erklärte der CEO, dass das operative Jahresergebnis „eher am unteren Rand unseres Prognosekorridors“ liegen wird.

Die Aktie des Zementherstellers Heidelbergcement (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004) konnte lange Zeit einen Höhenflug verzeichnen. Dank zahlreicher Analystenkommentare scheint dieser aber nun beendet zu sein.

Die Aktie von Wacker Chemie (WKN: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881) hat zuletzt durch eine starke Performance überraschen können. Geschuldet ist dies u.a. auch der guten Entwicklung der Siltronic-Aktie (WKN: WAF300 / ISIN: DE000WAF3001). Wacker hält noch immer eine große Beteiligung an Siltronic.

Mit dem portugiesischen Spitzenklub FC Porto hat Borussia Dortmund (WKN 549309) für die Zwischenrunde der Europa League ein schweres, aber auch sehr attraktives Los gezogen. Wenn man sich jedoch die Leistungen der Mannschaft in dieser Saison anschaut, dann ist die Aufgabe auch machbar. Dabei kehrte der einzige deutsche an der Börse notierte Fußballverein zuletzt nicht nur in sportlicher Hinsicht zurück zu alter Stärke.

Der lange Zeit kriselnde Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck (WKN 731400) hatte in der Vorwoche mit einem überraschenden Gewinn in seinem dritten Geschäftsquartal 2015/16 (Ende Dezember) für Begeisterung am Markt gesorgt. Allerdings besteht die Gefahr, dass das schwache Gesamtmarktumfeld die eigenen Turnaroundbemühungen der vergangenen Jahre zunichte macht.

Erneut dürfen sich alte Aktionäre von C.A.T. oil (WKN A0JKWU) in ihrer Entscheidung bestätigt fühlen, beim Übernahmeangebot von Joma für 15,23 Euro ausgestiegen zu sein. Dabei notiert die im SDAX gelistete Aktie des österreichischen Öl- und Gasfeldausrüsters am Dienstag um knapp 10 Prozent in der Verlustzone, nachdem die neuen Eigentümer eine Weiterentwicklung des Unternehmens angekündigt hatten.

Bei Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) dominiert nachrichtentechnisch weiterhin der Dieselgate-Skandal. Doch die Aktie hat sich schon längst davon verabschiedet und sich auf Erholungskurs begeben. Aus Sicht der Point & Figure Charttechnik ist die VW-Aktie kaufenswert.