20. Juli 2018
Charttechnik

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Aktuellste

Nachdem der DAX gestern lange um seinen Vortagesschluss pendelte, drehte er am Nachmittag doch nocht auf. Der Knoten könnte nun geplatzt sein.

Das Treffen zwischen US-Präsident Trump und Russlands Präsident Putin in Helsinki schwebte wie ein großer dunkler Schatten über den Aktienmärkten. Der deutsche Leitindex DAX blieb dementsprechend in Deckung.

Für eine richtige DAX-Rallye reichte es am Freitag nicht. Dennoch sorgten die ersten Bankbilanzen im Zuge der Berichtssaison für gute Stimmung, so dass die Erholung in dieser Woche fortgesetzt werden könnte.

Mit nur 0,36 Prozent Veränderung gab es im DAX auf Wochensicht keine Änderung der Signallage. Immerhin fand diese Veränderung im Plusbereich statt. Damit baute der Index zwar sein Plus im Monat Juli auf 1,9 Prozent aus, überzeugen konnte dies jedoch noch nicht alle Anleger. Nur schrittweise wurde hier gekauft, jedoch immerhin an vier von fünf Handelstagen.

Nachdem eine neue Eskalation im Handelsstreit ausgeblieben war, reichte es gestern für eine Gegenbewegung, die sich aber nicht als Befreiungsschlag entpuppen konnte.

Die neueste Eskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China belastete den DAX und könnte neuen Abwärtsschub auslösen.

Der DAX konnte am Dienstag ein wichtiges Etappenziel erreichen, indem er oberhalb der Marke von 12.600 Zählern schloss. Allerdings muss der Index nun nachlegen, um den Ausbruch über diese markante Widerstandszone zu bestätigen.

Trotz der politischen Unsicherheiten (Brexit, Donald Trump, China, Nato) setzte der DAX seine Erholung zu Beginn der neuen Woche fort. Angesichts der vielen Unsicherheiten bleibt es abzuwarten, ob dies so weitergehen kann.

Zum Ende der vergangenen Woche setzte der DAX seine Erholung fort. Nun könnte sogar der Angriff auf die 200-Tage-Linie erfolgen.

Mit 1,55 Prozent Wochengewinn konnte der Deutsche Aktienindex die jüngsten Verluste wieder etwas wettmachen und ein spannendes Level erreichen. Denn um die Marke von 12500 Punkten kämpften die Bullen und Bären bisher, ohne eine Entscheidung herbeizuführen. Diese erwarte ich in dieser startenden Handelswoche.

Der Verlauf der FIFA Fußball-WM 2018 entsprach bisher nicht den Vorstellungen von adidas. Vor allem, weil die deutsche Nationalmannschaft bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. Auch deshalb geriet die adidas-Aktie unter Druck, so dass das Papier aus charttechnischer Sicht nun angeschlagen ist.

Am gestrigen Donnerstag sorgten die Autowerte für eine DAX-Rallye. Nun hoffen Anleger, dass der Schwung mitgenommen werden kann. Angesichts weiterer Handelsstreitigkeiten wird dies jedoch nicht einfach.

Am gestrigen Mittwoch fehlten die Impulse aus den USA. Somit bewegte sich der DAX kaum vom Fleck. Das heißt, dass für den Donnerstaghandel alles möglich ist.

Vom Aufschwung im Jahr 2017 beim Aktienkurs der Lufthansa ist zwar noch immer Gewinn geblieben, dieser schmilzt aber zusehends. Gerade in den letzten Tagen, wo die Lufthansa insgesamt rund 10 Prozent an Wert verloren hat.

Am Dienstag war die Erleichterung über die Einigung im CDU/CSU-Konflikt am Markt zu spüren. Der DAX konnte sich erholen. Doch nun müssen Investoren wieder verstärkt auf den chinesisch-amerikanischen Handelsstreit schauen.