20. Juli 2018
Grüezi Zürich

Grüezi Zürich

Aktuellste

Fast alle Konzerne des Swiss Market Index (SMI) haben mittlerweile ihre Geschäftszahlen für 2017 vorgelegt. Wir möchten einige dieser Titel etwas genauer unter die Lupe nehmen und die Jahreszahlen vorstellen.

Wenn es um Schokolade geht macht den Schweizern keiner was vor. Jetzt haben die doch tatsächlich eine rosa Schokolade entwickelt. Den Test am Kunden darf der Klassiker KitKat aus dem Hause Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) machen. Dabei war es gar nicht der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, der die rosa Schokolade entwickelt hat.

Im Vorjahr profitierte der Schweizer Uhrenhersteller Swatch (WKN: 865126 / ISIN: CH0012255151) von einer Erholung der gesamten Schweizer Uhrenindustrie und vor allem besseren Geschäften in Asien. Auch beim Luxusgüterhersteller Richemont (WKN: A1W5CV / ISIN: CH0210483332) wurde eine solche Erholung registriert. Nun setzte sich der Trend fort.

Die Aktie des Schweizer Spezialchemiekonzerns Clariant (WKN: 895929 / ISIN: CH0012142631) kam zuletzt ordentlich unter Druck, nachdem sich die aktivistische Investorengruppe White Tale zurückgezogen und ihren Anteil von 25 Prozent an das saudi-arabische Chemieunternehmen Sabic verkauft hatte. Auch auf Analystenseite sind die Kursfantasien dadurch weniger geworden.

Einmal mehr konnte Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) keine überzeugenden Geschäftsergebnisse abliefern. Im Schlussquartal 2017 nahm die schwache Umsatzwachstumsdynamik sogar ab. Trotzdem sollte der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern nach dem Übergangsjahr 2017 zukünftig wieder für erfreulichere Nachrichten sorgen.

Wenn es an der Börse um Nahrungsmittel geht, dann denken die Marktteilnehmer in Deutschland schnell an die Metro (WKN: BFB001 / ISIN: DE000BFB0019). Bei einem Blick über die deutsche Grenze kommt dann aber schnell Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) ins Spiel.

Die US-Notenbank Fed hat die Leitzinsen inzwischen einige Male angehoben. Auch im Fall der EZB wird spekuliert, wann die Leitzinswende vollzogen werden könnte. Trotzdem bleiben die Zinsen bis auf weiteres historisch niedrig. Dies ist insbesondere für heimische Sparer ein Ärgernis. Wie gut, dass der Aktienmarkt, speziell mit attraktiven Dividendenwerten, Abhilfe schafft.

Große Industriekonzerne wie General Electric (WKN: 851144 / ISIN: US3696041033) oder Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) haben schmerzhafte Spar- und Restrukturierungsprogramme aufgelegt, um die Probleme in einigen Sparten zu lösen. Der Schweizer Wettbewerber ABB (WKN: 919730 / ISIN: CH0012221716) ist sogar einen Schritt weiter.

Was haben der Schweizer Reise-Einzelhändler Dufry (WKN: A0HMLM / ISIN: CH0023405456) und die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) gemeinsam? Beide haben mit der chinesischen Beteiligungsgesellschaft HNA einen Großaktionär, der zuletzt mit einigen Negativschlagzeilen zu kämpfen hatte und gezwungen sein könnte, Beteiligungen abzustoßen, was wiederum deren Kurse belastet.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche (WKN: 855167 / ISIN: CH0012032048) war mit dem Jahresergebnis 2017 zufrieden, Anleger dagegen eher weniger. Sie straften die Roche-Aktie am Donnerstag ab.  

Die vergangenen Jahre waren für Swatch (WKN: 865126 / ISIN: CH0012255151) nicht einfach. Eine zwischenzeitliche Wachstumsschwäche in China, neue Konkurrenz durch Smartwatches und der starke Schweizer Franken hatten dem weltweit größten Uhrenhersteller zugesetzt. Bei der Vorlage der 2017er-Geschäftsergebnisse war davon nichts mehr zu spüren.  

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) hat einen Käufer für sein Süßwarengeschäft in den USA gefunden. Unternehmensangaben zufolge einigte sich Nestlé dabei mit dem Nutella-Produzenten Ferrero auf einen Kaufpreis von 2,8 Milliarden USD. Der Verkauf soll voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2018 abgeschlossen sein.

Die Aktie des Schweizer Spezialchemiekonzerns Clariant (WKN: 895929 / ISIN: CH0012142631) stürzte in dieser Woche regelrecht ab, nachdem das Papier zuvor einen steilen Anstieg hingelegt hatte. Die jüngste Korrektur wurde durch eine Neuordnung der Aktionätruktur ausgelöst. Sie bietet nun aber Neueinsteigern auch eine gute Gelegenheit.

Die Aktie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis (WKN: 904278 / ISIN: CH0012005267) kam zuletzt überhaupt nicht vom Fleck. Möglicherweise ändert sich dies nun. Am Mittwoch bejubelten Anleger schließlich die neuesten Geschäftszahlen und den Ausblick der Basler.

Heutzutage wird alles Mögliche über das Internet verkauft. Natürlich auch Luxusgüter. Kein Wunder also, dass der Schweizer Luxusgüterhersteller Richemont (WKN: A1W5CV / ISIN: CH0210483332) immer mehr auf den fahrenden Zug aufsteigt.