16. Dezember 2018
Markt & Wirtschaft

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Wir stehen vor den letzten großen Bewegungen in diesem Jahr. Dabei hat der DAX nicht die besten Aussichten, könnte aber noch einmal Fahrt zur 11.000-Punkte-Marke aufnehmen.

Die Märkte sind weiterhin in einem unangenehmen Klammergriff gefangen, dessen Finger aus den Themen Handelsstreit, politische Unsicherheiten, wachsende Konjunktursorgen, atypischer saisonaler Schwäche und steigender Volatilität bestehen.

Nachdem der DAX unter die psychologisch wichtige 11.000-Punkte-Marke gerutscht war, sah es zunächst so aus, als könnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer eine neu Erholungsrallye starten. Anleger träumten sogar bereits von einer Weihnachts- bzw. Jahresendrallye. Allerdings bleibt es weiterhin fraglich, ob es dazu kommt. Zumal Anlegern so langsam die Zeit davon rennt.

Auch am heutigen Freitag wurde es nichts mit einer Fortsetzung der Erholungsrallye im DAX. Zumindest konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer einen kleinen Achtungserfolg erzielen. Mehr aber auch nicht.

Die Hängepartie an den Börsen wird mehr und mehr zum Dauerzustand.

Die Märkte haben wieder in den Rückwärtsgang geschaltet. XM-Marktanalyst Samir Boyardan sieht die erste Zielmarke beim Dax bei 9.750 Punkten. Gold ist hingegen sein Favorit und bei Amazon ist er weiter skeptisch. Die Details bei XM Inside Markets mit Manuel Koch von der Frankfurter Börse.

Für den DAX ging es am Freitagmittag um mehr als 1 Prozent ins Minus. Die Hoffnungen auf eine Weihnachtsrallye dürften sich damit nach nur zwei Tagen wieder erledigt haben.

Bisher war der Dezember alles andere als erbaulich. Die Belastungen wie Handelskonflikt  Brexit-Italien und die lodernden Konjunktur-Ängste forderten ihren Tribut. In der Zwischenzeit laufen Aktien dann gar nicht so schlecht.

Mit Blick auf die konjunkturellen Probleme der Eurozone will sich die EZB Stabilitätsluxus auch zukünftig nicht mehr leisten. Weiterhin ermöglicht sie schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme der Euro-Länder zu angenehmen Konditionen. Den Preis der unendlichen Euro-Rettung zahlen die Sparer mit fortgesetzt diätösen Anlagezinsen.

Nach einem bereits sehr schwachen Kursverlauf im Jahr 2018 gerieten die DAX-Notierungen zuletzt noch stärker unter Druck. Doch damit könnte sich auch eine Kaufgelegenheit aufgetan haben. Zumal die Marktrisiken inzwischen eingepreist sein könnten.

Der Deutsche Aktienindex hat lediglich seine Pflicht einer Bärenmarktrally erfüllt, dabei die Marke von 11.050 Punkten nicht ganz erreicht und somit die Kür ganz abgeblasen.

Nachdem sich der DAX an der 11.000-Punkte-Marke die Zähne ausgebissen hatte, könnte die Erholung mehr als nur ins Stocken geraten. Weitere Kursverluste sind zu befürchten.

Der S&P 500 Index konnte den bei 2647 Punkten liegenden Widerstand nicht überschreiten, damit ist die Umkehr im Preis vom Montag nicht bestätigt und damit sind wir jetzt quasi wieder im Gefahrenbereich, in dem ein Ausverkauf droht. Der DAX hat den Test der 11050er Marke hinter sich gebracht und hat sie nicht mehr ganz erreicht - damit ist der Pflichtteil der Bärenmarktrally für den Moment auch erfüllt.

Nach der rasanten Aufholjagd der beiden vergangenen Handelstage legte der DAX am heutigen Donnerstag eine Pause ein. Dabei erwies sich die psychologisch wichtige 11.000-Punkte-Marke als schwer zu überwindende Hürde.

Nach den deutlichen Kurszuwächsen lassen es DAX-Anleger am Donnerstag ruhiger angehen. Kommt die Weihnachtsrallye doch noch?
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