17. Juli 2018
Wiener Melange

Wiener Melange

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In der Stahlbranche ist eine Erholung im Gange. Der Kampf gegen Überkapazitäten und eine Konsolidierung wie die Verschmelzung der europäischen Stahlgeschäfte von thyssenkrupp und Tata Steel sorgen für Fantasien. Mit passenden Produkten können Anleger gleich auf mehrere Branchenvertreter gleichzeitig setzen.

Die Ölpreisrallye geht weiter. Gerade erst konnten sich die Notierungen für die Nordseesorte Brent über die Marke von 70 US-Dollar pro Fass zurückkämpfen. Zur Freude der Ölindustrie. Diese Erholung macht sich immer mehr auch beim österreichischen Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652) bemerkbar.

Abbau von Überkapazitäten, Erholung am europäischen Stahlmarkt sowie die anstehende Fusion der europäischen Stahlgeschäfte von thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) und Tata Steel (WKN: A0X9H1 / ISIN: US87656Y4061) kommen der voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) zugute. Selbst tut der österreichische Stahlkonzern auch etwas.

Mit einem Plus von 30,6 Prozent zählte der österreichische ATX® (WKN: 969191 / ISIN: AT0000999982) Index 2017 zu den stärksten Indizes in Europa und in den ersten Handelstagen 2018 hängt der Standardwerteindex aus der Alpenrepublik den DAX® (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008), EUROSTOXX® 50 (WKN: 965814 / ISIN: EU0009658145) und die meisten anderen europäischen Aktienindizes zunächst ab.

Immofinanz hat den Verkauf des Einzelhandelsportfolios in Moskau abgeschlossen. Damit sei ein „Meilenstein“ bei der Beseitigung von „Risiken, die etwa in Form von historischen Anlegerklagen oder in unserem Portfolio bestanden haben“, erreicht, teilte das Unternehmen mit. Das Portfolio ist nun auf Büro und Einzelhandel mit Ausrichtung auf die westeuropäischen Märkte Deutschland und Österreich sowie die Wachstumsmärkte in Osteuropa fokussiert.

Der österreichische Leitindex ATX (WKN: 969191 / ISIN: AT0000999982) hat in 2017 rund 30 Prozent an Wert zugelegt. Damit hat er den großen DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) sehr deutlich ausgestochen. Die starke Performance der voestalpine-Aktie (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) war für diese Meisterleistung mitverantwortlich.

Die Wiener Börse hat zusammen mit der Finanzbranche erstmalig das Börsenunwort des Jahres ermittelt. Befragt wurden rund 1.000 Branchenvertreter, unter anderem über Vereinigungen wie ÖVFA, VÖIG oder C.I.R.A. Zum Börsenunwort des Jahres 2017 wurde „Negativzinsen“ gewählt. Noch vor „Bitcoin“ und „Trump-Effekt“.

Im Rahmen der Interview-Reihe „La-Luce nachgefragt“ haben wir erneut Peter Fleischer, Head of Investor Relations der voestalpine AG (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503), befragt. Im Gespräch berichtet er über die positive Ergebnisentwicklung des ATX-Konzerns im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18, einige Herausforderungen in den USA, die Auswirkungen der jüngsten Ölpreiserholung und die Investitionen in der österreichischen Heimat.

Des einen Freud’, des andern Leid’. Während der Halbleiterproduzent Dialog Semiconductor (WKN: 927200 / ISIN: GB0059822006) wohl gerade um einen Apple-Auftrag bangt [hier], könnte der Leiterplattenproduzent AT&S [hier ein Interview mit Plusvisionen] eine größere (große) Apple-Order in die Bücher bekommen haben.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat gerade gemeinsam mit einigen Nicht-OPEC-Mitgliedern wie Russland beschlossen, ihre Produktionsbeschränkungen mindestens bis Ende 2018 aufrechtzuerhalten. Damit sollen die Ölpreise weiter gestützt werden. OMV (WKN: 874341 / ISIN: AT0000743059) wird es freuen. Allerdings nicht nur das.

Die Aktie des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV (WKN: 874341 / ISIN: AT0000743059) profitierte zuletzt von der Ölpreiserholung. Seit Jahresanfang 2017 hat das im ATX gelistete Papier etwas mehr als 50 Prozent an Wert zugelegt. Daher fragen sich Marktteilnehmer, ob überhaupt weiteres Kurspotenzial vorhanden ist.

Nachdem der Ölpreis jahrelang kaum vom Fleck gekommen ist, setzte zuletzt eine starke Erholung ein. Ein Profiteur dieser Entwicklung ist der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652).

Die voestalpine-Aktie (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) hat seit Anfang 2017 knapp 30 Prozent an Wert zugelegt. Kein Wunder. Schließlich konnte der österreichische Stahl- und Technologiekonzern starke Halbjahreszahlen hinlegen. Dank guter Aussichten ist für das im österreichischen Leitindex ATX (WKN: 969191 / ISIN: AT0000999982) gelistete Papier sogar noch mehr drin.

Die steile Kursrallye der Aktie der Österreichischen Post (WKN: A0JML5 / ISIN: AT0000APOST4) ging im Frühjahr dieses Jahres vorerst zu Ende. Seitdem kommt das im österreichischen Leitindex ATX gelistete Papier nicht vom Fleck. Die starke Fokussierung auf das Wachstumsfeld E-Commerce soll für neuen Schwung sorgen.

In den Jahren 2012 und 2013 war 3D-Druck die Top-Story an den Börsen. Anleger sorgten für einen wahren Boom, weil viele Marktteilnehmer der 3D-Druck-Industrie enorme Zukunftschancen bescheinigten. In der Zwischenzeit wurde es um die Branchengrößen etwas ruhiger. Trotzdem schlummert in ihnen weiterhin ein großes Potenzial.